Atelier Ryza 3 im Test - Mit Schlüsselmomenten zur Alchemie Meisterklasse!

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Koei Tecmo Games schickt seine Alchemistin Ryza mittlerweile in ihr drittes Abenteuer und erneut ist sie und ihre Freunde gefordert sich den Gefahren gemeinsam zu stellen. Kann auch das dritte Abenteuer überzeugen? Ich habe mir das drite Abenteuer angeschaut und mich auf den wartenden Schlachten gestellt. Mit Atelier Ryza 3: Alchemist of the End & the Secret Key springe ich das erste Mal zusammen mit Ryza in ihr Abenteuer. Kann das klappen? Mit einer Reihe mittendrin anfangen? Aber fangen wir erstmal vorne an.

Eine neue Bedrohung erhebt sich aus dem Meer!

Atelier Ryza 3 Anfang Ryza und Freunde Screenshot

Am Horizont sind in der Nähe der Heimatstadt von Ryza mysteriöse Inselgruppen aufgetaucht. Schnell stellt Ryza ein Team zusammen und erkundet die Inselgruppe, genannt Kark Isles, um ihre Gefahr einzustufen. Schnell wird man in Kämpfe verwickelt. Sobald diese geschlagen sind und man nun die Zeit findet die Kark Isles ausgiebig zu erkunden, stößt man auf mysteriöses Tor. Wer bereits die beiden anderen Teile gespielt hat, der weiß direkt, dass so ein Portal nie etwas Gutes bedeutet und man sich auf alles mögliche vorbereiten muss. Bei genauerer Betrachtung verpürt Ryza Schmerzen im Kopf und hört eine Stimme, die ihr aufträgt sich auf die Suche nach dem Code of the Universe zu geben. Zur Hilfe bekommt sie eine neue Fertigkeit geschenkt in Form der Secret Keys.

Die Geschichte von Atelier Ryza 3 schickt euch auf eine große Weltreise, quer durch unterschiedliche Gebiete, die allesamt sehr umfangreich sind und natürlich mit einigen Quests und bekannten, sowie neuen Gesichtern aufwarten. Insgesamt war die Geschichte ein bunter Mix aus Buddy-Movie und Abenteuerfilm. Das Pacing ist dabei meist eher für die Gemütlichen gedacht, abgesehen vom Anfang, wo vieles Schlag auf Schlag passiert, da man direkt in Kämpfe reingeschmissen wird. Danach gibt es aber viele Ruhephasen, wo stetig die Story aufgebaut wird, um letztlich im großen Finale zu enden.

Je nachdem wie viel Zeit ihr mit den Nebenquests, World Quests, Random Quests und dem Erkunden der Welt verbringt, seit ihr auch im neuen Atelier Ryza Teil wieder für etliche Stunden beschäftigt. Wenn ihr euch nur auf die Hauptstory konzentriert, dann könnt ihr in unter 30 Stunden durch die Geschichte rund um die Kark Isles kommen. Jedoch verpasst man dann so manche Geheimnisse, die in der Welt auf euch warten. Wer alles mitnehmen will, was Atelier Ryza 3 zu bieten hat, der wird über 50h locker brauchen. Ein umfangreiches Spiel!

Quests, Quests und noch mehr Quests

Atelier Ryza Main Quest Agatha Ryza Screenshot

Neben der eigentlichen Hauptquests wirft euch Atelier Ryza 3 massenweise Quests vor die Nase, die teils flott erledigt werden können und manchmal aber auch mehrstufig sind. Dabei unterscheidet das Spiel in unterschiedliche Nebenquests. Ihr habt die "normalen" Quests, die mit einem dicken Ausrufezeichen auf eurer Karte markiert sind. Dazu kommen noch Quests, die speziell für eure Freunde sind, die ihr auf der Reise trefft. Immerhin könnt ihr am Ende aus einem Team von 11 Begleitern wählen, um das Abenteuer zu bestreiten. Dazu kommen World Quests, die teils Einfluss auf die Welt nehmen können und sie leicht verändern. Aber da das noch nicht genug ist, kann man auch auf Random Quests stoßen, die total zufällig getriggert werden und alles mögliche von euch verlangen können. Von dem Töten eines Monsters, über das Sammeln von bestimmten Ressourcen bis hin zum Ausfindig machen verlorerner Gegenstände.

Leider waren die Random Quests manchmal so random, dass ich bestimmte Aufgaben nicht erledigen konnte, weil mir das Spiel den Zugang zu den Questgebieten versperrt hatte. Das lag einfach daran, dass ich in der Hauptquest noch nicht weit genug war, um in die Gebiete zu dürfen. Die Quests sind also sehr zufällig gewählt. Leider haben sie eine zeitliche Begrenzung, in der ihr die Aufgaben erledigen müsst, bevor sie automatisch beendet werden. Die Belohnungen können aber wirklich sehr attraktiv sein, immerhin kann man über sie so einiges an Skillpunkte erhalten, die man auch dringend gebrauchen kann. Aber es gibt immerhin keinen Malus, wenn man mal eine der Random Quests nicht erledigt und es gibt wirklich Massen an Random Quests, immerhin tauchen sie immer und immer wieder auf.

Skillpunkte, ich brauch mehr Skillpunkte!

In Atelier Ryza 3 gibt es natürlich auch wieder einen Skilltree, der recht umfassend ist und euch einiges an Skillpunkte abverlangt, die man auf unterschiedlicheweise ergattern kann. Die Haupteinnahmequelle dürften wohl in erster Linie die Alchemie sein. Denn für das Synthetisieren bekommt ihr Skillpunkte und den Wert, den ihr erhaltet, könnt ihr auch nochmal über Fertigkeiten im Skilltree steigern. Für jedes neues Rezept, was ihr das erste Mal herstellt, gibt es besonders viele Punkte. Aber auch danach bekommt ihr noch stetig Punkte und je aufwändiger das Rezept ist, umso mehr Punkte gibt es.

Ateleir Ryza 3 Skilltree Screenshot

Auch neue Rezepte bekommt man über den Skilltree und schaltet darüber nicht nur eine größere Tasche für eure Ressourcen frei, sondern auch neue Waffen, Rüstungen, etc. Ihr werdet also massenweise Skillpunkte brauchen um alle wichtigen Fertigkeiten freizuschalten und davon gibt es wirklich einige. Etwas schade ist, dass man den Skilltree erst nach und nach freischaltet und man entsprechend raten muss, was einen wo erwartet. Es wäre angenehmer gewesen direkt den gesamten Skilltree zu sehen, um zu schauen welche Zweige sich gerade zu Beginn am meisten lohnen anstatt alle Wege mal auszuprobieren. Gerade wenn man später im Spiel einen bestimmten Gegenstand für die Alchemie braucht, ist man schnell überfordert und fragt sich, wie man an diesen kommt. Ob man eine Zutat bisher komplett übersehen hat, nur um dann später im Skilltree das Rezept für den Gegenstand zu finden.

Neben der Alchemie gibt es natürlich auch die ganzen Quests, besonders die Random Quests, die euch oft eine gute Menge an Skillpunkte geben. Ihr werdet also letztlich mehr als genug Skillpunkte haben und wenn mal welche fehlen, dann kann man einfach in sein Atelier und schnell etwas synthetisieren, um sich darüber Punkte zu generieren. Ich meine, Zutaten gibt es genug in der großen Welt von Atelier Ryza 3.

Alchemie, der Grind für neue Stärke

Natürlich darf in einem Atelier Ryza Spiel die Alchemie nicht fehlen und auch dieses Mal ist sie wieder zentraler Bestandteil eures Abenteuers, immerhin werdet ihr viele Rezepte erlernen und verdammt viel synthetisieren. Mit den Rezepten aus dem Skilltree bekommt ihr dazu viele wertvolle Gegenstände, die im Kampf sehr entscheidend werden können. Aber kommen wir erstmal zum Alchemiesystem, solltet ihr es nicht bereits aus den Vorgängern kennen.

Ryza hat in ihren Ateliers stets einen großen Topf, wo ihr eure Rezepte synthetisieren könnt. D.h. ihr sammelt in der Welt von Atelier Ryza 3 massenweise Zutaten, sei es durchs Zerschlagen von Steinen mit euren Stab, der Axt, den Hammer, etc. Je nach Werkzeug bekommt ihr teils unterschiedliche Zutaten. Ihr werdet also eure Zutaten mit einer Angel, Stab, Hammer, Axt, Netz und euren Händen sammeln. Die Qualität und die Menge, die ihr sammelt, kann dadurch durch die Qualität des Werkzeugs gesteigert werden und den Traits, die diese besitzt. Da ihr alle Werkzeuge selbst herstellt, außer euren Stab und, na ja, eure Hände, könnt ihr diese entsprechend selbst aufleveln und zu mächtigen Werkzeugen werden lassen, wenn ihr die passenden Zutaten findet. Der Stab und eure Hände werden über den Skilltree verbessert, genauso die Menge, die ihr sammelt.

Insgesamt gibt es leider auch ein Oberlimit an Zutaten, die ihr in euren Atelier sammelt könnt. Sobald das Maximum erreicht ist, müsst ihr überschüssige Zutaten zerstören. Aber bevor man sie einfach nur wegwirft, hat Atelier Ryza 3 noch einen Nutzen für sie. Denn wenn ihr die Fertigkeit freischaltet, könnt ihr eure Zutaten in Gems umwandeln und diese in der Item Duplication nutzen, sprich eure Gegenstände, die ihr hergestellt habt, verdoppeln. Gerade bei sehr mächtigen Waffen, Rüstungen oder Accessoires kann sich das als empfehlenswert herausstellen. Immerhin könnt ihr somit euren Trupp schnell mit starker Ausrüstung bestücken.

Doch wie funktioniert die Alchemie nun? Ganz einfach. Jedes Rezept braucht unterschiedliche Zutaten, die allesamt verschiedene Elemente besitzen. Also Feuer, Blitz, Wind und Eis. Die Qualität unterscheidet sich, je nachdem wie gut eure Sammelfähigkeit ist. Je höher die Qualität, desto mehr Punkte für die Elemente bekommt eure Zutat und desto mächtiger wird euer Rezept. Ihr setzt in dem Rezept nun eure Zutaten ein und schaltet dadurch neue Zweige frei, wenn ihr die Anforderungen erfüllt. Wer auf den ganzen Kleinkram keine Lust hat, der kann den Prozess auch automatisieren lassen und zwischen "High Quality" und "Low Quality" auswählen. Dann wählt das System automatisch die Zutaten für euch aus und setzt diese ein.  Dann nur noch synthetisieren, fertig. Aber richtig mächtig werden die Rezepte meist nur, wenn man sich selbst mit dem Synthetisieren beschäftigt. Dennoch eine nette Hilfe, gerade zu Beginn, wo man noch nicht viel Potenzial bei der Qualität der Gegenstände hat.

Leider kann es manchmal etwas nervig sein bestimmte Zutaten zu finden, da das Spiel einen dabei nicht unterstützt. Man kann zwar auf der Karte die Gegner sehen, sobald man sie einmal entdeckt und besiegt hat, aber leider werden die Zutaten nicht eingezeichnet. Auch gibt es keine Enzyklopädie, die man freischaltet, wo man nachschlagen könnte, wo es welche Zutat nochmal gab. Das kann besonders nervig werden, wenn man für eine Quest nur noch eine einzige Zutat braucht und dann die Welt durchsuchen muss, um diese eine Zutat zu finden. Da hätte ich mir mehr Unterstützung seitens des Spiels gewünscht, um einfach die Erfahrung angenehmer zu gestalten.

Die erstellte Ausrüstung könnt ihr dann noch mit weiteren Zutaten verbessern und sie somit nochmal deutlich stärker machen, so dass die Kämpfe sehr einfach werden können, gerade wenn ihr massenweise Traits hinzufügen könnt. Allgemein ist das Alchemiesystem einfach nur extrem umfangreich und lässt euch viel Spielraum eure Rezepte zu perfektionieren und sie mit den Zutaten zu verbessern, die euch wirklich mächtig werden lassen.

Die Geheimnisse der Schlüssel entdecken

Atelier Ryza Secret Keys Screenshot

Das neue Hauptfeature im neuen Atelier Ryza Teil ist die Einführung der Secret Keys. Diese bekommt ihr schon recht früh im Spiel und diese haben einiges an Optionen zu bieten, die euch beim Sammeln von Zutaten, beim Synthetisieren oder direkt im Kampf helfen können. Dazu braucht ihr die Secret Keys um bestimmte "Truhen" zu öffnen und Sperren zu überwinden, hinter denen meist Schätze auf euch warten.

Die Secret Keys könnt ihr dabei selbst herstellen. Entweder an bestimmten Schnellreisepunkte, wo ihr, sofern die Energie zu 100% gefüllt ist, einen neuen zufälligen Schlüssel herstellen könnt, oder direkt im Kampf. Die Schlüssel an den Schnellreisepunkten zu erstellen ist zwar der einfachste Weg, um flott an neue Schlüssel zu kommen, aber werden sie sich nie mit den Schlüsseln messen können, die ihr im Kampf generieren könnt. Denn diese können absurd mächtig werden, so dass sie mehrere Bereiche an Traits abdecken.

Jeder Schlüssel hat eine bestimmte Wahrscheinlichkeit um bestimmte Boni zu gewähren. Sei es ein Boost im Kampf. Ein Bonus beim Synthetisieren oder einfach eine Hilfe beim Sammeln der Zutaten in der Welt. Welche Boni ihr erhaltet ist letztlich zufällig und wird durch den Gegnertyp bestimmt. Je mächtiger der Gegner, desto mächtiger der Schlüssel. Welchen Typ von Bonus ihr erhaltet, ist auch zufallsbestimmt, jedoch sieht man die Wahrscheinlichkeit vor der Herstellung kann daher abwegen, ob man es probieren will oder nicht. Dort seht ihr auch die Wahrscheinlichkeit, ob es klappen wird einen Schlüssel herzustellen. Je niedrigere die HP eures Gegners, desto höher und es werden direkt 100% wenn ihr euren Gegner gebrochen habt.

Gerade im Kampf kann ein Schlüssel nochmal für einen gewaltigen Boost sorgen. Denn neben den Stats Boost, die man bekommen kann, könnt ihr eure Angriffe für eine bestimmte Zeit spamen, solange eure AP Punkte ausreichen und entsprechend schnell kann so mancher Kampf damit beendet werden. Die Schlüssel sind aber nicht unendlich nutzbar. Öffnet ihr mit einem Schlüssel eine Sperre, Truhe oder nutzt sie im Kampf, so verbraucht ihr stets eine Benutzung und die Anzahl an Benutzungen ist begrenzt auf 3 zu Beginn. Später könnt ihr diese noch steigern, indem ihr eure eigenen Secrets Keys herstellt, um diese dann mit der Energie eurer Gegner zu füttern. Das sorgt dafür, dass ihr stetig neue Schlüssel generieren müsst und euch auch ausprobieren könnt.

Wann komm ich wieder dran?

Das Kampfsystem in Atelier Ryza 3 bekommt ihr als allererstes erklärt, wenn ihr das Spiel startet. Dabei ist es recht einfach gehalten, denn es ist rundenbasiert. Ein Timer gibt euch Bescheid, wenn ihr einen Angriff starten könnt. Sobald die Leiste voll ist, könnt ihr einen normalen Angriff starten, der bis zu vier Kombos haben kann und eure AP auflädt. Habt ihr ausreichend AP, könnt ihr auch spezielle Angriffe ausführen, die meist stärker sind und auf Schwächen der Gegner gehen können.

Natürlich kämpft ihr wieder nicht allein, sondern könnt zwei aktive Teammitglieder mitnehmen, sowie zwei passive Mitglieder, die ihr einwechseln könnt. Dazu könnt ihr ihre Rolle bestimmen, ob sie aggressiv, defensiv oder nur als Support agieren sollen. Dazu kommt, dass sie euch Befehle geben können, denen ihr Folgen könnt, um euer T-Level zu steigern, sowie Punkte anzuhäufen, die ihr in mächtige Angriffe umsetzen könnt. Ihr könnt dabei einstellen wann diese Befehle gestellt werden sollen, so dass ihr diese euren Spielstil anpassen könnt. Wenn ihr diese Befehle erfüllt und z.B. einen AP Angriff nutzt, der physischen Schaden am Gegenr macht, startet eine kleine Sequenz, wo man euren Begleiter sieht, wie er seinen mächtigen Angriff auf den Gegner niederprasseln lässt. Dafür bekommt ihr einen Punkt, der euch für den gesamten Kampf erhaltet bleibt. Ihr könnt bis zu fünf Punkte sammeln, um dann mächtige Angriffe auf die Gegner ausführen zu lassen oder auch nur um einen Supportbonus zu erhalten. Auf jeden Fall lohnt es sich die Befehle nicht zu ignorieren. Außerdem steigt euer T-Level und wenn diese die maximale Stufe erreicht, dann könnt ihr einen großen Finisher benutzt, der mächtiger wird, je mehr AP ihr habt.

Neben dem Angriffsystem müsst ihr natürlich auch noch Blocken, um den erlittenen Schaden zu minimieren. Je perfekter ihr blockt, desto geringer der Schaden. Außerdem könnt ihr Gegenstände einsetzen, sofern ihr genug CC Punkte besitzt. Dadurch könnt ihr euch heilen, Gegner mit besonderen Bomben verletzen oder einen Buff auf euch und eure Begleiter wirken.

Natürlich könnt ihr auch eure Schlüssel einsetzen, jedoch nur einen auf einmal, um einen Boost zu erhalten. Das alles zusammen sorgt für ein sehr mächtiges System, dass so manchen Boss das fürchten lehrt. Gerade wenn man den Schlüssel Boost mit den Finishern kombiniert. Wenn dann die Schlüssel auch noch die passenden Traits hat, werden die Angriffe nochmal gewaltiger.

Insgesamt ein sehr interessantes Kampfsystem, dass auch eine gute Tiefe zulässt, wenn man das wünscht.

Häusle bauen, Häusle bauen!

Atelier Ryza 3 Atelier bauen Screenshot

Ebenfalls neu in Atelier Ryza 3 ist, dass ihr nicht nur in jeder Region eure eigenen Ateliers bauen könnt, sondern diese sich sogar unterscheiden können. Denn ihr bestimmt welche Art von Atelier ihr baut. Jedes der drei möglichen Atelier hat seine eigenen Boni für die jeweilige Region. Egal ob ein Bonus beim Forschen, beim Sammeln oder einfach beim Erkunden. Die Boni sind ein willkommenes Geschenk.

Als Erkundungsbonus werden euch z.B. alle Kisten in der Region angezeigt, was das Suchen deutlich erleichtert. Wem das nichts ist, der kann z.B. einen Bonus auf die Qualität der Zutaten in der Region erhalten oder mehr Random Quests in der Region triggern, so dass man häufiger Belohnungen erhaltet.

Die Boni, die man durch sein Atelier bekommt, werden auch nochmal größer, wenn man sein Atelier ausbaut. Das geht insgesamt vier mal und dann habt ihr den maximalen Bonus für den jeweiligen Typ von Atelier erhalten. Interessant ist dabei, dass ihr jederzeit euer Atelier umbauen könnt. Sprich, wenn ihr lieber andere Boni erhalten wollt, kein Problem. Einfach euer Atelier umbauen, sofern ihr natürlich die entsprechenden Zutaten habt.

Grafisch etwas schwachbrüstig

Meist sind japanische Rollenspiele etwas schwachbrüstig bei der Grafik und auch bei Atelier Ryza 3 kann das von Zeit zu Zeit teils sehr deutlich werden. Zwar sind die Charaktere allesamt sehr hübsch und stimmig gestaltet, aber gerade die Texturen in der Welt sind teils einfach nur extem matschig. Das fällt besonders in den Zwischensequenzen auf, wenn Charaktere vor einer mageren Kulisse interagieren und man die matschige Texture prominent präsentiert bekommt.

Atelier Ryza 3 Grafik Sequenz Screenshot

Es ist natürlich verständlich, dass man von "kleinen" Teams keine grafisch gewaltige Spiele wie Horizon Forbidden West erwarten kann, aber gerade bei den Texturen wäre mehr drin gewesen. Vielleicht nicht auf der Switch, aber definitiv auf der Playstation 5 und eben dem PC. Ansonsten ist Atelier Ryza 3 recht solide und zumindest der Artstil ist sehr stimmig. Wäre mehr drin gewesen? Bestimmt, aber letztlich weiß eben das Gameplay zu überzeugen und grafisch ist Atelier Ryza 3 auch kein kompletter Reinfall, aber leider auch kein Überflieger.

Ich denke aber, dass das auch keiner erwartet hat, gerade wenn man die Vorgänger kennt.

Fazit:

Atelier Ryza 3 ist ein sehr gutes Spiel geworden, dass grafisch zwar etwas schwach daherkommt, aber eine schöne spielerische Tiefe hat und eine stetig spannender werdene Story liefert. Das Kampfsystem ist umfassend und die neuen Secret Keys bieten eine sehr gute Erweiterung der bekannten Mechaniken, die viel Spielraum zulässt. Etwas schade ist, dass es weiterhin nur eine japanische Vertonung und keine deutsche Texte gibt, gerade letzteres dürfte viele von der Reihe abhalten. Wer noch keinen Atelier Ryza Teil gespielt hat, der kann auch mit Teil 3 problemlos einsteigen, dank der vielen Rückblicke, jedoch empfehle ich mit Teil 1 zu beginnen.

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