Atomic Heart im Test - Das sowjetische Bioshock!

Atomic Heart im Test - Das sowjetische Bioshock!

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Mit Atomic Heart bekommen wir den ersten großen Shooter in diesen Jahr geliefert und das von einem bisher eher unbekannten Studio namens "Mundfish", was bisher nur ein weiteres VR Spiel entwickelt hat. Entsprechend ist Atomic Heart ihr erstes großes Spiel und das will direkt mit anderen Triple A Spielen konkurrieren. Ein hoher Anspruch, bedenkt man, dass das Studio noch recht neu auf dem Markt ist. In meinem Test wird man sehen, ob sie den Hype, den Atomic Heart bisher generieren konnte, auch gerecht werden. Immerhin wurden große Namen in den Raum geworfen, wie z.B. Bioshock und Wolfenstein. Kann das Spiel diesen gerecht werden? Finden wir es heraus!

Die alternative sowjetische Geschichte

Bei Atomic Heart wurden die Geschehnisse ab 1936 komplett geändert. Die Sowjetunion wurde zur neuen wissenschaftlichen Macht in dieser Welt,  nachdem sie das dritte Reich besiegt hat und mit ihren wissenschaftlichen Fortschritten im Bereich der Robotik, die gesamte Welt mit ihren Robotern ausgestattet hat. Unter der Führung von Dr.Setschenow, erblühte die Sowjetunion.

Im Laufe der Jahren wurde die Robotik stetig ausgebaut und das neuronale Netzwek "Kollektiv" entwickelt, dass auf der Assimilationsfähigkeit von Polymer beruht. Dieses half dabei die Roboter aus der Ferne zu steuern und zu verwalten. Mit der Entdeckung dieser Möglichkeit von Polymer war das kollektive Netzwerk nur der Anfang. Über die Zeit schritt die Forschung stetig weiter und führte zur Entwicklung von "Gedanke". Einer Art Schnittstelle zwischen Menschn und Maschinenb. Dies führte zur Polymerisation der Bevölkerung. Nun, nach Jahren der Forschung war es endlich soweit und Kollektiv 2.0 sollte das alte System ersetzen. Ziel von Kollektiv 2.0 ist die neuronale Verbindung von Mensch und Maschine. In diesen gemeinsamen Netzwerk, genannt Limbo, sollte der Alltag der Menschen deutlich verbessert werden.

Doch kurz vor dem Start, während der Feierlichkeiten zum baldigen Start, kommt es zu einem Zwischenfall und alle Roboter werden aggressiv. Egal ob Flugroboter, Sägeroboter oder die sonst hilfsbereiten Assistentroboter. Alle drehen durch und greifen jedes Lebewesen um sich herum an. Wie konnte es dazu kommen? Woher wissen die Roboter, wie man kämpft und ihre Funktionen wie Waffen einzusetzen? Das gilt es herauszfinden.

Wir spielen P-3, auch bekannt als Sergei Alexejewitsch Netschajew, einen Agenten von Dr. Setschenow und werden in diese absurd hübsche Welt geschmissen und sind mittendrin als die Roboter durchdrehen und alle im Gelände angreifen. Unsere Suche führt uns dabei durch etliche Abschnitte der Anlage 3826 und lässt uns so manches Geheimnis lüften.

Die Welt von Atomic Heart ist wirklich faszinierend und hält so manche spannenden Momente bereit, auch wenn sie nicht an Bioshock heranreicht, dessen Geschichte viele moralischen Fragen aufwarf, die man teils auch in Atomic Heart finden kann. Mit dem großen Unterschied, dass die Inszenierung bei Bioshock ein Stück besser war. Man verschenkte nicht so viel Potenital hier und da. Gerade bei der Inszenierung oder der Offenbarung hat Atomic Heart leider ein paar Schwächen. D.h. nicht, dass es keine gute Geschichte ist, aber mit ein wenig mehr Feinschliff könnte es deutlich besser sein.

Grafische Highlights

In Atomic Heart bekommt man viele abwechslungsreiche Gebiete zu Gesicht, aber gerade der Anfang ist schon sehr imposant gestaltet. Genrell gehört der Anfang mit zu den beeindruckendsten Szenen im Spiel und erinnert etwas an Bioshock: Infinite in Hinblick auf den Aufbau. Immerhin war es doch genaun das, was wir damals bei Bioshock wollten. Die Welt zu sehen, bevor sie ihren tiefen Fall hatte und genau das scheint Atomic Heart zu verstehen und zeigt uns erstmal die Schönheit dieser Welt.

Atomic Heart Roboter Feierlichkeiten Screenshot

Die Menschen versammeln sich in den Straßen, schauen dem Spektakel zu, wie die Roboterparaden vorbeiziehen. Alles wurde festlich geschmückt. Ballons an jeder Ecke, Konfetti fliegt kreuz und quer, Roboter bringen uns Getränke und kümmern sich allgemein um unser Wohl. Die Reste von Konfetti treiben im Fluss, den wir in unseren schraubenähnlichen Gefährt entlang fahren und den Blick nach links und rechts schweifen lassen.

Ein wundervolles Bild, dass sich hier auftut und einen beweist, wie technologischer Fortschritt die Menschheit voranbringen kann. Alles ist farbenfroh gehalten und in der Ferne sehen wir überall die wissenschaftlichen Gebäude, deren Straßen letztlich zum Hauptsitz von Dr. Setschenow führen.

Atomic Heart Rechts Links Setschenow Büro Screenshot

Atomic Heart weiß sich hier wirklich in Szene zu setzen und zelebriert seine imposante Grafik. Man fühlt direkt die Faszination hinter den wissenschaftlichen Errungenschaften der Robotik und bekommt hautnah mit, wie sich diese auf die Welt ausgewirkt hat. Auch während der Reise über die Anlage 3826 bekommt man ein beeindruckendes Bild gezeichnet.

Wenn man die weitläufigen Areale sieht, die mit einem modernen Zugsystem verbunden sind, dann wirkt alles schon sehr beeindruckend und faszinierend. Natürlich dürfen die einzelnen Szenerien nicht fehlen, wo man die fleißig arbeitenden Roboter sieht, die stumpfsinnige Arbeiten für einen erledigen.

Doch diese harmonische Welt schlägt bekanntlich schnell um und auch das Bild schlägt schnell um. Von farbenfrohen Szenerien, mit jubelnden Menschen und fleißig arbeiten Robotern zu düstern und bedrückenden Gängen, gepflastert mit Leichen und Robotern, die einen an den Kragen wollen. Der Umschwung wird gerade zu Beginn des Spiels sehr deutlich und passend in Szene gesetzt.

Generell ist die Stärke bei Atomic Heart die Inszenierung der Räumlichkeiten von Anlage 3826. Alles wird sehr detailreich dargestellt und man erkennt schnell, wie prachtvoll die Anlage einst war. Auch wenn nun die Gänge und Büros mit Leichen gepflastert sind und Roboter wie Verrückte durch die Gänge laufen, teils bewaffnet.

Die Performance, gerade in den Räumlichkeiten ist sehr gelungen. Das Spiel ist in den Bereichen größtenteils optimiert, so dass ich während meines Tests stets die vollen 60 FPS bekam, wie man es anhand der empfohlenen Systemanforderungen erwarten durfte. Die Texturen halten in den Meisten fällen auch stand und sehen gestochen scharf aus. Die Modelle der Gegner sind detailreich gestaltet und vervollständigen das Bild. Die Hauptcharaktere stehen dem in nichts nach, außer die Arme von P-3, dessen Behaarung nicht dem eines Menschen ähnelt, sondern eher eines wilden Tieres. Ob es an seinen ganzen Operationen liegt, immerhin wurde besteht sein Körper zu einem großen Teil aus Prothesen, die notwendig wurden wegen den ganzen Verletzungen, die er sich während seiner vielen Missionen zuzog. Die Haare waren zumindest für mich eine zeitlang eine ziemlich große Ablenkung. Gerade weil sie in den Zwischensequenzen komplett normal aussehen, aber sobald man im Spiel ist und beim Axt schwingen seinen Unterarm sieht, wirkt es befremdlich.

Zwar sind die Innenräume größtenteils perfekt optimiert, so dass man hier keine FPS Einbrüche fürchten muss, jedoch sieht es anders aus, wenn man draußen unterwegs ist. Dort gibt es Bereiche, wo die Performance teils um bis zu 50% einbricht und man von konstanten 60 FPS auf rund 30 FPS als Tiefpunkt fallen kann. Ein erster Patch hat dies zwar etwas abgemildert, aber die Drops fallen weiterhin im Außenbereich stellenweise sehr stark aus. Ob es an der Weitsicht, den vielen Gegnern und damit verbundenen Animaitonen in der Distanz oder den vielen Strukturen liegt, das weiß ich leider nicht zu sagen. Auch wenn ich die Settings angepasst habe, so gab es dennoch diese FPS Drops. Ein Day One Patch dürfte weitere Verbesserungen bei der Performance bringen, den Punkt wollte ich aber nicht unerwähnt lassen.

Genauso gibt es stellenweise Probleme mit unscharfen Texturen. Die Texturen gibt es in hochauflösend, jedoch werden sie stellenweise nicht korrekt angezeigt. Erst nachdem man das Gebiet verlassen hat und erneut bettritt, kann es helfen die Texturen gescheit laden zu lassen. Leider kam es ab und an vor, gerade im freien Bereich. Auch hier dürfte ein Day One Patch sicherlich nachbessern.

Auch Probleme mit der Weitsicht konnte man hier und da im offenen Bereich feststellen. Gerade Vegetation in der "näheren" Ferne waren teils unscharf oder wurden zumindest nicht mit hohen Details dargestellt, auch wenn man auf maximale Settings ging. Denke gerade der Außenbereich stellte eine Herausforderung dar und das führte dazu, dass es auf dem PC zu den FPS Problemen kommt.

Von diesen Problemen abgesehen ist Atomic Heart grafisch wirklich beeindruckend und weiß seine Welt wirklich in Szene zu setzen, auch seine Gegner, die sehr bedrohlich wirken können.

Waffen, wir brauchen Waffen und ein paar Fertigkeiten!

Atomic Heart Waffen Screenshot

Zu Beginn unserer Reise durch die Anlage 3826 haben wir nur eine Axt, um uns gegen die Roboter zu verteidigen. Das klingt nicht nach viel, aber gepaart mit unseren Bizeps machen wir den Robotern schnell den Gar aus und zeigen ihnen, dass sie uns nicht überlegen sind. Gerade wenn wir unsere Axt noch ausbauen und die Klinge verbessern und den Schaft verstärken, verteilen wir spürbar mehr Schaden und dank unserer Scanfunktion, finden wir auch schnell die Schwächen der Gegner raus, um sie gezielt und effektiv auszuschalten.

Entsprechend breit wird unser Waffenarsenal, dass uns zur Verfügung steht. Denn neben Nahkampfwaffen wie der Axt, warten auch Schusswaffen auf uns, die einiges an Wumms mitbringen. Neben einer Elektrowaffe gibt es auch eine Pistole, Schrotflinte, Gewehr, Raketenwerfer, uvm. Die Waffen, bzw. ihre Baupläne finden wir nach und nach in der Welt verteilt. Immer fleißig beim Stöbern durch Kisten, die teils offensichtlich und manchmal auch versteckt platziert sind, wobei "versteckt", denn dank unseres Scanners sehen wir alle Gegenstände mit denen wir interagieren können, darunter natürlich auch die liebevollen Lootkisten.

Jede Waffe kann nochmal verbessert werden und teils mit Besonderheiten ausgestattet werden, die sie im Kampf nochmal tödlicher macht. Sei es, weil man den Schaden erhöht, den Rückstoß verringert oder eine Möglichkeit einbaut, um besondere Munitionstypen in Form von Kartuschen einzusetzen und dadurch z.B. Brandschaden zu verteilen. Immerhin hat jeder Gegner seine eigenen Schwächen und wer vorbereitet ist, der sollte sich breit aufstellen und wenn die Waffen nicht reichen, um durch die Gegner durchzumetzeln, dann haben wir auch noch Fertigkeiten.

Die Fertigkeiten erinnern an Bioshock, denn es gibt hier z.B. Schock, Erfrierung und Telekinese. Alles Fertigkeiten, die man auch aus Bioshock kennt, jedoch werden sie hier anders eingesetzt. Denn die Fertigkeiten dienen nicht direkt dem Angriff, sondern sind eher unterstützend einzusetzen und entsprechend limitiert. Ihr verbraucht also keine "Mana" oder ähnliches um sie einzusetzen, sondern könnt sie meist nur einmal einsetzen und müsst dann eine zeitlang warten bis sich diese Kraft regeneriert hat, bevor man sie erneut einsetzen kann. Ein Fertigkeiten spammen gibt es hier demnach nicht. Es geht also eher darum die Gegner zu schwächen und ihnen dann mit unseren Waffen den Rest zu geben.

Die Auswahl an Fertigkeiten umfasst Charakter, Energie, Erfrierung, Massen-Telekinese, Polymerstrahl, Polymerschild und Schock. Bei vielen kann man sich bereits denken, was sie bewirken. Jede dieser Fertigkeiten haben ihren eingen Fertigkeitenbaum und können entsprechend weiterentwickelt werden. Im Baum von Charakter erhöht ihr eure Resistenzen, egal ob physisch oder gegen die Elemente, denn nicht nur wir können Feuer, Strom und Eis einsetzen, sondern auch unsere Gegner. Wer hätte das nur erwartet. ^^ Außerdem erhöht ihr eure Gesundheit, die Regenartion dieser und einiges mehr.

Insgesamt weiß das Fertigkeitensystem zu gefallen und nochmal besser ist, dass es einen nicht bestraft. Ihr könnt euch frei ausprobieren und auch eure Wahl resetten, um einen anderen Weg einzuschlagen. Die verbrauchten Ressourcen werden dabei ersetzt. Das ist auch sinnvoll, denn ich könnt nur zwei Fertigkeiten gleichzeit ausrüsten, neben Schock, was immer aktiv ist, da es auch von Rätseln benötigt wird.

Riddle me this, riddle me that!

Wie auch schon beim Vorbild von Bioshock, gibt es auch in Atomic Heart einige Rätsel, die es zu bewältigen gilt und davon nicht wenige. Das fängt bei einfachen Schlossrätseln an, wo es darum geht im richtigen Moment mit seinen Fingern zu schnipsen, um das Schloss zu lösen. Das wohl sicherste System nach diesem altmodischen System von Schlüsseln oder Schlüsselkarten. Wer kann heutzutage noch Schnipsen? Das hat man wohl auch in der Sowjetunion gemerkt und entsprechend eine neue Sicherheitsmethode erschaffen und zwar ein Farbschloss. Dort gilt es die Farben in die richtige Reihenfolge zu bringen. Tja, damit verliert jeder Farbenblinde Zugang zu den Hochsicherheitstrakts!

Okay, neben den zwei kleinen Schlösservariationen gibt es auch noch welche, die einen Keks brauchen. Diesen Keks findet man irgendwo im Level versteckt, meist bei Leichen oder an ihren Arbeitsplatz, der sicherste Ort halt, um einen Schlüssel aufzubewahren. ^^

Davon ab gibt es im Spiel noch einige weitere Rätsel, auf die ich hier aber nicht eingehen will, da sie teils witzige Anspielungen sind und ich diese nicht spoilern möchte. Auf jeden Fall warten viele Rätsel darauf gelöst zu werden. Aber keine Sorge, einen hohen Anspruch haben sie nicht und man wird schnell verstehen, was von einem gefordert wird. Immerhin soll der Spielspaß nicht leiden.

Was ich hier gut finde ist, dass einem nicht, wie in anderen Triple A Spielen, die Lösung direkt nach einer Sekunde genannt wird. Es gilt also erstmal auszuprobieren und in den meisten Fällen findet man auch schnell die Lösung. Sollte es mal dennoch Haken, bekommt man dennoch nach einiger Zeit etwas Hilfestellung in Form von Audiohinweisen. Aber sie fühlen sich nicht so penetrant wie in anderen Spielen, Grüße gehen raus an God of War Ragnarök & Co. Atomic Heart hält euch also nicht für total überfordert mit kleinen Rätseln.

Die Suche nach Bauplänen in der offenen Welt

Die Anlage 3826 ist natürlich nicht gerade klein und schnell bekommt man die Ausmaße zu Gesicht, wenn man das erste Mal die komplette Anlage zu Gesicht bekommt. Entsprechend gibt es abseits der Haupthandlung auch einige Bereiche, die es zu erkunden lohnt. Nicht nur um Ressourcen zu sammeln, die man zum Craften der Waffen und zusätzlichen Upgrades braucht, sondern auch um alle Baupläne zu finden.

Denn ohne Bauplan lassen sich eure Waffen nicht erweitern. Ihr findet zwar soweit alle Waffen, wenn ihr stur der Haupthandlung folgt, aber werdet nicht alle Waffen komplett verbessern können, denn diese Baupläne sind in der offenen Welt verteilt. Wer also wirklich alles mitnehmen will, was Atomic Heart zu bieten hat, der wird über 25 Stunden im Spiel verbringen können, um jede Ecke zu erkunden und jede Nebenaufgabe zu erledigen.

Für die Haupthandlung an sich werdet ihr, je nachdem wie schnell ihr euch durch die Gegner kämpfen könnt, zwischen 15 und 20 Stunden brauchen. An Umfang weiß Atomic Heart also nicht zu geizen, gerade für einen linearen Shooter.

Hintergrundgeschichten zum Lesen und Hören

Wie auch schon bei Bioshock, gibt es bei Atomic Heart im gesamten Spiel viele Audiologs, die man finden kann. Diese sind mal mehr und mal weniger interessant, geben aber stets einen Einblick in die Geschehnisse. In Atomic Heart sind es kleine Uhren, die als Audiogerät genutzt werden anstatt der etwas klobigen Tagebücher aus Bioshock.

Etwas schade ist dabei, dass die Gespräche vom Hauptcharakter gerne mal mittendrin unterbrochen werden, wenn man z.B. ein anderes Gespräch triggert oder an den Automaten geht, um seine Waffen zu craften, etc. Das interessante dabei ist, dass es bei den Audiologs nicht der Fall ist. Diese gehen auch weiter, wenn man am Automaten ist. Nur die wichtigen Hauptstory Dialoge brechen einfach ab und es gibt generell keinen Weg die Dialoge erneut anzuhören, egal ob Hauptstory oder die Audiologs. Denn einen zentralen Sammelpunkt gibt es nicht. Sehr schade, denn die Hauptstory Dialoge sind teils wirklich sehr lang und finden zu teils absurden Situationen statt.

Ihr seid mitten in einem Kampf, Horden um Horden an Gegnern greifen euch an und euer Hauptcharakter? Der philosophiert erstmal stundenlang über die bisherigen Geschehnisse und führt in aller Ruhe seinen Monolog, auf den man sich nicht wirklich konzentrieren kann, eben weil manche Kämpfe doch recht anspruchsvoll werden kann. Wer auf die Idee kam, solche langen Dialoge zu schreiben, verstehe ich generell nicht. Gerade, wenn man weiß, dass die Zeit zwischen den Triggern für andere Dialoge nicht ausreichend ist, um einen Dialog zu beenden, bevor man den nächsten triggert. Entsprechend mein Tipp: Wenn ihr Dialoge komplett hören wollt, bleibt stehen und geht nicht weiter. Das Risiko ist groß, dass ihr das nächste Gespräch triggert, bevor das erste vorbei ist.

Neben den ganzen Audio Logs, gibt es auch einige PCs, auf die ihr zugreifen könnt, um Emails zu lesen und das Personal einzusehen. Auch hier sind teils wichtige Infos versteckt, die man nicht verpassen sollte, wenn man mehr zur Welt erfahren will.

Fazit:

Mit Atomic Heart liefert Mundfish einen sehr guten Shooter ab, der teils an Spiele wie Bioshock und Wolfenstein erinnert, jedoch nicht vollends an diese heranreichen kann. Die Auswahl an Waffen und Fertigkeiten weiß gerade in Kombination zu gefallen, besonders in den vielen Bosskämpfen. Eine faszinierende Welt mit kleinen Macken und einer soliden Story, die leider etwas an Potenzial verschenkt, lassen mich nach dem Abspann zurück und auf eine Fortsetzung hoffen, die einige der Kanten abschleifen und auch mit einer besseren Inszenierung der Geschichte aufwarten kann. Insgesamt wartet ein unterhaltsamer Shooter auf euch, der noch den einen oder anderen Performance Patch benötigt.

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